Am 5. April 2025 konnte wie gewohnt das jährliche Geländespiel
der Jugendfeuerwehren des Landkreises Sömmerda ausgetragen
werden. Daran beteiligte sich nahezu jede Jugendfeuerwehr aus
dem Landkreis. 48 Mannschaften mit insgesamt 478 Kindern und
Jugendlichen begleitet von 123 Betreuern nahmen am Geländes-
piel teil. Pünktlich 8.00 Uhr begab sich die erste Mannschaft auf
die knapp 8,5 km lange Strecke. Der Zeitplan war eng gelegt, so-
dass die Mannschaften im Fünf-Minuten-Takt gestartet sind. Um
12.15 Uhr begab sich Haßleben als letzte Mannschaft auf den Parcours.
An 12 Stationen mussten die Jugendlichen unterschiedlichste
Aufgaben abarbeiten. Gefragt waren Teamgeist, Koordination
und Geschwindigkeit beim Schlösser-Knacken, Gleiten der Seilrut-
sche, Torwandschießen, Feuerwehrhindernislauf, dem Entfernen
von Steinen aus dem Wackelturm und dem Anlegen von Knoten.
Konzentration, Präzision und ein gutes Gedächtnis waren beim
Merken von Armaturen, dem Beantworten von Feuerwehrfragen
und Fragen im Bereich der Botanik wichtig. Gleichermaßen waren
Kenntnisse zur Geografie des Landkreises nötig. Geduld und Ba-
lance waren am Fitnessgerät am Radweg der Schlüssel zum Erfolg.
Eine ruhige Hand benötigten die Teilnehmer zum Auffädeln von Knöpfen.
Eine besondere Station war wie immer die Nummer 13. Hier wur-
de ausschließlich das Wissen der Betreuer getestet. Den Betreu-
ern wurden die Flaggen nebst Namen von bekannten und weniger
bekannten Ländern gezeigt, wobei die richtigen Hauptstädte zu-
zuordnen waren. Drei Betreuer zeichneten sich als wahre Welten-
bummler aus und konnten alle zehn Fragen richtig beantworten.
Die Beantwortung der Feuerwehr-Fragen stellte die wenigsten vor
Probleme. Kniffliger war dann schon das Torwandschießen. Eben-
so hatte es die stumme Kreiskarte in sich, an der sich zwei Mann-
schaften (Sprötau/Vogelsberg und Orlishausen II) zehn Punkte
sichern konnten. An allen Stationen war neben Schnelligkeit und
Geschicklichkeit auch die Zusammenarbeit innerhalb der Mann-
schaft gefragt. Eine gute Balance, Fingerfertigkeit und Geschick
sind auch für die zukünftige Tätigkeit in der Freiwilligen Feuerwehr wichtig.
Da auch die jüngeren Teilnehmer im Alter von sechs bis neun
Jahren gleichberechtigt bewertet werden, müssen feuerwehr-
technische Übungen an diese Altersklasse angepasst werden. Je nach Durchschnittsalter der Starter gab es bei den Übungen Zeit-
zuschläge bzw. Bonuspunkte. Die meisten Punkte sammelte die
Mannschaft Hardisleben, die der Jugendfeuerwehr Markvippach
somit den Wanderpokal abnahm.
Das Wetter war sonnig und etwas frisch, sodass alle Teilneh-
merinnen und Teilnehmer zwar trocken blieben, mitunter aber ei-
nen leichten Sonnenbrand mitnahmen.
Dank gilt an dieser Stelle den rund 40 Wertungsrichtern, die sich
die Zeit genommen haben, mitzuwirken. Gleichermaßen gilt Dank
auch den Mannschaften für die hohe Disziplin, sodass der Zeitplan
eingehalten werden konnte. Die Siegerehrung wurde pünktlich
um 17.00 Uhr durchgeführt.
Ein ganz besonderer Dank geht natürlich an den Veranstalter.
Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr
Straußfurt und Wundersleben sowie deren Vereine haben eine
vorzügliche Arbeit geleistet und für beste Bedingungen für alle
Mannschaften gesorgt.
Gleichzeitig gilt der Dank auch dem ASB Kreisverband, welcher die
Veranstaltung medizinisch abgesichert hat. Abschließend bedan-
ken wir uns bei der Firma Hista für die authentische Mähdrescher-
Hüpfburg, der Bundeswehr für die Sitzbankgarnituren und der Feuerwehr Görmar für die Bedienung der Feldküche.
Adrian Hesse
Stellv. Kreisbrandinspektor